Danke, Petra Erler, für die wie immer fundierten und gut belegten Ausführungen. Nur hat der Einsatz für das Menschsein derzeit keine Chance in Deutschland. Wie löst man das Fest verankerte Feindbild des ultimativen Bösen in Person von Putin auf? Gibt es dazu Ideen, Strategien, positive Erfahrungen?
Danke auch, Jana Weinert für den Kommentar. Was sind die Interessen? Ich tippe am ehesten auf wirtschaftliche Interessen, weil Habgier und Neid Todsünden der Menschheit sind. Gerade kann man täglich beobachten, wie die reichsten Menschen der Welt nicht genug bekommen können. Sie haben dafür ein System geschaffen: den Kapitalismus. Sein Schirmherr: die USA. Die sorgen mit militärisch abgesicherter Weltherrschaft dafür, dass seltene Erden aus der Ukraine und Erdöl aus Irak geplündert werden können. Die Bevölkerung der westlichen Länder profitiert auch davon, wäre aber im Grunde genommen viel solidarischer mit ihren Schwestern und Brüdern in den ausgebeuteten oder angeblich feindlichen Ländern. Darum müssen wir uns die politische Macht zurück holen und unsere gemeinsamen menschlichen Interessen in den Mittelpunkt stellen. Wo organisiert sich dieser Widerstand??
Sehr leidenschaftlich geschriebener Beitrag, der die medial erzeugte und verstärkte allgemeine Blickrichtung und Fokussierung gut und pointiert korrigiert. Bei all dem aber lasst uns endlich auch die konkreten Interessen und Interessengruppen anfragen und benennen, die hinter all diesen Kriegen stehen. Und nicht im Sinne ewiger Schuldzuweisung und eigener Reinwaschung, sondern um der eigentlichen Frage nahezukommen, wie ein System aussehen kann, in dem Machtgruppen und Interessengruppen eben genau nicht mehr die Kriege als Mittel zum Zweck einsetzen können und durchsetzen können. Was muss passieren, damit Menschen wieder sich des Menschseins erinnern und mehr noch, sich endlich wieder als winziger Bestandteil des großen Organismus begreifen, als das sich das Leben auf dieser Welt darstellt. Verbundenheit. Das Leid eines ist dann das Leid aller. Und wo Gewalt ausgeübt wird, wird sie allen angetan. Eine alte, uralte Erkenntnis. Was aber und wer hindert uns daran, genau danach zu leben. So wäre das Glück eines Menschen das aller anderen und wo sich einer in seinen Gaben und seiner individuellen Gangart im Frieden entwickeln kann, können es auch alle anderen. So wären Konflikte, die es immer geben wird, als Chance zur Entwicklung und neuen Annäherung zu begreifen und nicht, welche extra zu erzeugen um das grässliche "Teile-und-Herrsche-Spiel" zu betreiben. Interessen gehören transparent kommuniziert und klar erfasst. Es gibt bei jedem Interesse ein angemessenes Bedürfnis, dass es zu respektieren gilt - wobei Maß, Ziel und Richtung entscheident sind. Und immer die Frage, ist etwas zum Schaden oder zur Chance angetan. Je nun... all diese schönen Ideen sind mir grad wie Luftschlösser, denn sie sind zwar Kern des Menschlichen - aber die Verhältnisse, die sind nicht so.
Ja. In der Konsequenz stellt sich die Systemfrage. Und damit auch die, nach den Machtverhältnissen, bzw. wie die Macht missbraucht wird und wofür. Statt dessen sollte es um demokratische Einflussnahme gehen, Transparenz der Interessen, gegenseitigen Respekt, Fachkompetenz, soziale Gerechtigkeit, solidarisches Denken und Handeln, friedliche Koexistenz, Sicherheit für alle, Entwicklungschancen für alle, Weltschutz statt Umweltschutz; Naturschutz, Politik mit Orientierung auf das Allgemeinwohl...ich fürchte, um es mal klar zu sagen: das ist mit dem Kapitalismus nicht zu haben. Und es helfen auch keine Schubladenbegriffe wie "Kommunismus, Sozialismus" und Co. (Wobei mal klar zu sagen ist, dass es den Kommunismus noch nie und nirgendwo gegeben hat. Er war immer Utopie.) Es braucht eine ganz und gar unideologische Herangehensweise, die festmacht an den Konsequenzen, Risikoabwägungen und immer immer am Lebensdienlichen. Alles andere ist dann lebendige und staatsinterne Ausgestaltung, da sind die einen religös untermauert, die anderen eher nicht, die nächsten verstaatlichen alle Großwirtschaft und die gesellschaftlichen Basics, wieder andere nur die Basics wie Bildung, Gesundheit und Wohnen, lassen aber den Rest in politisch regulierter Privatwirtschaft...was weiß ich...ich bin kein Wirtschaftler. Nur der Grundtenor sollte global gesetzt sein und sich abkehren von jedweder Form des Missbrauches an den Lebensressourcen dieses Planeten, jedweder Form kriegerischer Gewalt; von Raubbau und Feindsinnigkeiten zum eigenen Vorteil oder im intransparenten Interesse spezieller gesellschaftlicher Gruppen. Wie das funktionieren kann, darüber kann man ja reden und jedes Land soll seinen eigenen Wege gehen können. keines hat das Recht, die Wege der anderen abzuwerten, um seine eigenen Interessen zu stärken. Es gibt in diesen Dingen wie im Leben nur Vielfalt und nicht die eine und einzige Lösung. - - Mir fehlt allerdings ein wenig das Vertrauen, dass das angestrebt wird. Per Dekret geht das sowieso nicht. Es braucht Wahrnehmung und Rücksichtnahme nebst Unterstützung. Konflikte müssen Raum bekommen, geklärt zu werden. Es wird immer Reibungen geben und Konflikte. Dafür braucht es Verhandlungsformen. So eine menschliche Form globaler Vernetzung - und das meine ich nicht digital sondern ganz greifbar und lebensnah. Wie in einem Wald. Lebe einzeln und sei wie der Baum und dabei brüderlich wie der Wald. (Hannes Wader) Wobei ich den Refrain mehr mag, als den Anfang des Textes. Denn es geht nicht nur darum sich zu WEHREN - oder etwa zu SIEGEN. Es geht um Hingabe, Mitfühlen, Einfühlen, Halten und Lösen, sich entscheiden und einander darin begegnen. Eben nicht synchron mitzuklatschen, wie im Lied... aber je nun...der Refrain...:-)ist Klasse. https://www.youtube.com/watch?v=eMXf3elFJtE
Eigentlich habe ich diesem Beitrag nichts hinzuzufügen! Tragisch und famos. Gedacht habe ich er lese sich wie ein Nachruf auf die Aufklärung, der kritischer Verstand und kritische Vernunft abhanden gekommen sind! Gefragt habe ich mich wie die Menschheit - nicht wegen sondern - trotz ebenjener Aufklärung derart scheitern kann?
Ich bin natürlich voller Verehrung für Ihren Optimismus! Aber welche Lehren ziehen wir auf der Geschichte bevor wir sie ändern, und was kommt nach der Aufklärung!?
Ich denke nach dem Lesen des Artikels wegen dem Menschsein an das Buch von Rainer Mausfeld, Hybris und Nemesis. Die Sache mit den parasitären Eliten, dem Mehrhabenwollen. Die aktuellen Krisen Corona, Ukraine, Gaza haben aus meiner Sicht dies als Ursache. Eine personelle Minderheit (parasitäre Eliten) und eine korrumpierbare Anzahl von Personen reiten uns in eine Katastrophe nach der anderen und das aus Gier nach mehr.
Thomas Dunning dazu mit dem Risiko eingehen, wenn die Renditechancen immer höher werden und bei 300 Prozent Rendite es kein Verbrechen mehr gibt, das nicht riskiert wird, um diese 300 Prozent zu erreichen.
Dann kommt noch hinzu, dass dieser Kapitalismus, dieses Mehrhabenwollen auch seinen eigenen Untergang beinhaltet. Denn wo soll das Geldvermehren enden? Wir haben aktuell perversesten Reichtum und bittere Armut nebeneinander. Soll dass das Ziel einer Spezies auf einem Planeten im Universum sein?
Leute wie F. Merz, von der Leyen, Kiesewetter, oder dieser deutsche General Freuding, der so wie mir es erscheint, mit Freuden Krieg spielt in der Ukraine für Faschisten gegen Russen, wird das böse enden (nebenbei gesagt, ich finde die genannten Personen absolut beschämend, eine Schande für die Spezies Mensch). Die deutsche Bevölkerung hat bei der BTW 2025 leider diese katastrophale Situation herbeigeführt, dass weiterhin Katastrophen-Leute an der Macht sind. Alternativen wie das BSW (ich kritisiere das BSW, das man auf Landesebene mit den Kriegsparteien regiert, besser wäre der Gang in die Opposition gewesen), wären notwendig für eine politische Änderung. Die AfD ist keine Lösung, da laufen mal wieder eine Menge Leute in die falsche Richtung ohne sich dessen wohl bewusst zu sein.
Ein Buch, das bei mir immer griffbereit liegt. Man kann und muss immer wieder Blicke in das Buch werfen. Es sollte eine Pflichtlektüre für viele Menschen da draußen sein.
Eines ist wohl klar, die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren vor allem ein Signal an die Sowjetunion, denn militärisch gegenüber einem längst besiegten Japan waren sie sinnlos, und es waren gewisse Kreise der USA, die A-Bombenabwürfe auf Moskau für sehr wünschenswert hielten. Deshalb musste die SU sehr schnell nachziehen.
Das ist richtig, die A-Bombenabwürfe auf Japan waren eine perverse Macht-Demonstration Washingtons.
Im Buch von Jonas Tögel, Kriegsspiele kann man nachlesen, das Washington ein wirklich durchgeknallter Macht-Apparat darstellt, denn schon 1945 schmiedete man Pläne zur Vernichtung der Sowjetunion. 1945 Plan Totalität, 1949 Operation Dropshot, Freibrief 1955 usw.
Es ist bitter für die Menschheit, dass es Washington so gibt. Von dort aus gab es nie Frieden, immer nur Beherrschen und Unterdrücken. Es ist katastrophal, das Europa (bis auf wenige Ausnahmen) diesem Washington so hörig hinterherläuft. Dazu gehört der ebenso schlimme und katastrophale Herr Merz. Dessen Russenhass psychopathisch zu sein scheint. So jemand dürfte nie Kanzler eines Landes werden. Teile des deutschen Wahlvolkes sind aus meiner Sicht inkompetent.
Danke, Petra Erler, für die wie immer fundierten und gut belegten Ausführungen. Nur hat der Einsatz für das Menschsein derzeit keine Chance in Deutschland. Wie löst man das Fest verankerte Feindbild des ultimativen Bösen in Person von Putin auf? Gibt es dazu Ideen, Strategien, positive Erfahrungen?
Danke auch, Jana Weinert für den Kommentar. Was sind die Interessen? Ich tippe am ehesten auf wirtschaftliche Interessen, weil Habgier und Neid Todsünden der Menschheit sind. Gerade kann man täglich beobachten, wie die reichsten Menschen der Welt nicht genug bekommen können. Sie haben dafür ein System geschaffen: den Kapitalismus. Sein Schirmherr: die USA. Die sorgen mit militärisch abgesicherter Weltherrschaft dafür, dass seltene Erden aus der Ukraine und Erdöl aus Irak geplündert werden können. Die Bevölkerung der westlichen Länder profitiert auch davon, wäre aber im Grunde genommen viel solidarischer mit ihren Schwestern und Brüdern in den ausgebeuteten oder angeblich feindlichen Ländern. Darum müssen wir uns die politische Macht zurück holen und unsere gemeinsamen menschlichen Interessen in den Mittelpunkt stellen. Wo organisiert sich dieser Widerstand??
Sehr leidenschaftlich geschriebener Beitrag, der die medial erzeugte und verstärkte allgemeine Blickrichtung und Fokussierung gut und pointiert korrigiert. Bei all dem aber lasst uns endlich auch die konkreten Interessen und Interessengruppen anfragen und benennen, die hinter all diesen Kriegen stehen. Und nicht im Sinne ewiger Schuldzuweisung und eigener Reinwaschung, sondern um der eigentlichen Frage nahezukommen, wie ein System aussehen kann, in dem Machtgruppen und Interessengruppen eben genau nicht mehr die Kriege als Mittel zum Zweck einsetzen können und durchsetzen können. Was muss passieren, damit Menschen wieder sich des Menschseins erinnern und mehr noch, sich endlich wieder als winziger Bestandteil des großen Organismus begreifen, als das sich das Leben auf dieser Welt darstellt. Verbundenheit. Das Leid eines ist dann das Leid aller. Und wo Gewalt ausgeübt wird, wird sie allen angetan. Eine alte, uralte Erkenntnis. Was aber und wer hindert uns daran, genau danach zu leben. So wäre das Glück eines Menschen das aller anderen und wo sich einer in seinen Gaben und seiner individuellen Gangart im Frieden entwickeln kann, können es auch alle anderen. So wären Konflikte, die es immer geben wird, als Chance zur Entwicklung und neuen Annäherung zu begreifen und nicht, welche extra zu erzeugen um das grässliche "Teile-und-Herrsche-Spiel" zu betreiben. Interessen gehören transparent kommuniziert und klar erfasst. Es gibt bei jedem Interesse ein angemessenes Bedürfnis, dass es zu respektieren gilt - wobei Maß, Ziel und Richtung entscheident sind. Und immer die Frage, ist etwas zum Schaden oder zur Chance angetan. Je nun... all diese schönen Ideen sind mir grad wie Luftschlösser, denn sie sind zwar Kern des Menschlichen - aber die Verhältnisse, die sind nicht so.
Liebe Jana, DANKE!
Ist die Verhinderung eines großen letzten Krieges - und darum geht es in letzter Konsequenz -eine Veränderung der "Verhältnisse"?
Ja. In der Konsequenz stellt sich die Systemfrage. Und damit auch die, nach den Machtverhältnissen, bzw. wie die Macht missbraucht wird und wofür. Statt dessen sollte es um demokratische Einflussnahme gehen, Transparenz der Interessen, gegenseitigen Respekt, Fachkompetenz, soziale Gerechtigkeit, solidarisches Denken und Handeln, friedliche Koexistenz, Sicherheit für alle, Entwicklungschancen für alle, Weltschutz statt Umweltschutz; Naturschutz, Politik mit Orientierung auf das Allgemeinwohl...ich fürchte, um es mal klar zu sagen: das ist mit dem Kapitalismus nicht zu haben. Und es helfen auch keine Schubladenbegriffe wie "Kommunismus, Sozialismus" und Co. (Wobei mal klar zu sagen ist, dass es den Kommunismus noch nie und nirgendwo gegeben hat. Er war immer Utopie.) Es braucht eine ganz und gar unideologische Herangehensweise, die festmacht an den Konsequenzen, Risikoabwägungen und immer immer am Lebensdienlichen. Alles andere ist dann lebendige und staatsinterne Ausgestaltung, da sind die einen religös untermauert, die anderen eher nicht, die nächsten verstaatlichen alle Großwirtschaft und die gesellschaftlichen Basics, wieder andere nur die Basics wie Bildung, Gesundheit und Wohnen, lassen aber den Rest in politisch regulierter Privatwirtschaft...was weiß ich...ich bin kein Wirtschaftler. Nur der Grundtenor sollte global gesetzt sein und sich abkehren von jedweder Form des Missbrauches an den Lebensressourcen dieses Planeten, jedweder Form kriegerischer Gewalt; von Raubbau und Feindsinnigkeiten zum eigenen Vorteil oder im intransparenten Interesse spezieller gesellschaftlicher Gruppen. Wie das funktionieren kann, darüber kann man ja reden und jedes Land soll seinen eigenen Wege gehen können. keines hat das Recht, die Wege der anderen abzuwerten, um seine eigenen Interessen zu stärken. Es gibt in diesen Dingen wie im Leben nur Vielfalt und nicht die eine und einzige Lösung. - - Mir fehlt allerdings ein wenig das Vertrauen, dass das angestrebt wird. Per Dekret geht das sowieso nicht. Es braucht Wahrnehmung und Rücksichtnahme nebst Unterstützung. Konflikte müssen Raum bekommen, geklärt zu werden. Es wird immer Reibungen geben und Konflikte. Dafür braucht es Verhandlungsformen. So eine menschliche Form globaler Vernetzung - und das meine ich nicht digital sondern ganz greifbar und lebensnah. Wie in einem Wald. Lebe einzeln und sei wie der Baum und dabei brüderlich wie der Wald. (Hannes Wader) Wobei ich den Refrain mehr mag, als den Anfang des Textes. Denn es geht nicht nur darum sich zu WEHREN - oder etwa zu SIEGEN. Es geht um Hingabe, Mitfühlen, Einfühlen, Halten und Lösen, sich entscheiden und einander darin begegnen. Eben nicht synchron mitzuklatschen, wie im Lied... aber je nun...der Refrain...:-)ist Klasse. https://www.youtube.com/watch?v=eMXf3elFJtE
Eigentlich habe ich diesem Beitrag nichts hinzuzufügen! Tragisch und famos. Gedacht habe ich er lese sich wie ein Nachruf auf die Aufklärung, der kritischer Verstand und kritische Vernunft abhanden gekommen sind! Gefragt habe ich mich wie die Menschheit - nicht wegen sondern - trotz ebenjener Aufklärung derart scheitern kann?
Scheitern ist möglich, aber noch, lieber Michael Schulz, noch leben wir. Noch können wir den Lauf der Geschichte ändern.
Ich bin natürlich voller Verehrung für Ihren Optimismus! Aber welche Lehren ziehen wir auf der Geschichte bevor wir sie ändern, und was kommt nach der Aufklärung!?
Kurzer Hinweis: Die Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki jähren sich 2025 zum 80. Mal.
Danke! Blöder Fehler, habs korrigiert!
Ich denke nach dem Lesen des Artikels wegen dem Menschsein an das Buch von Rainer Mausfeld, Hybris und Nemesis. Die Sache mit den parasitären Eliten, dem Mehrhabenwollen. Die aktuellen Krisen Corona, Ukraine, Gaza haben aus meiner Sicht dies als Ursache. Eine personelle Minderheit (parasitäre Eliten) und eine korrumpierbare Anzahl von Personen reiten uns in eine Katastrophe nach der anderen und das aus Gier nach mehr.
Thomas Dunning dazu mit dem Risiko eingehen, wenn die Renditechancen immer höher werden und bei 300 Prozent Rendite es kein Verbrechen mehr gibt, das nicht riskiert wird, um diese 300 Prozent zu erreichen.
Dann kommt noch hinzu, dass dieser Kapitalismus, dieses Mehrhabenwollen auch seinen eigenen Untergang beinhaltet. Denn wo soll das Geldvermehren enden? Wir haben aktuell perversesten Reichtum und bittere Armut nebeneinander. Soll dass das Ziel einer Spezies auf einem Planeten im Universum sein?
Leute wie F. Merz, von der Leyen, Kiesewetter, oder dieser deutsche General Freuding, der so wie mir es erscheint, mit Freuden Krieg spielt in der Ukraine für Faschisten gegen Russen, wird das böse enden (nebenbei gesagt, ich finde die genannten Personen absolut beschämend, eine Schande für die Spezies Mensch). Die deutsche Bevölkerung hat bei der BTW 2025 leider diese katastrophale Situation herbeigeführt, dass weiterhin Katastrophen-Leute an der Macht sind. Alternativen wie das BSW (ich kritisiere das BSW, das man auf Landesebene mit den Kriegsparteien regiert, besser wäre der Gang in die Opposition gewesen), wären notwendig für eine politische Änderung. Die AfD ist keine Lösung, da laufen mal wieder eine Menge Leute in die falsche Richtung ohne sich dessen wohl bewusst zu sein.
Danke, dass Sie an das Buch von Mausfeld erinnerten!!!!
Ein Buch, das bei mir immer griffbereit liegt. Man kann und muss immer wieder Blicke in das Buch werfen. Es sollte eine Pflichtlektüre für viele Menschen da draußen sein.
Eines ist wohl klar, die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren vor allem ein Signal an die Sowjetunion, denn militärisch gegenüber einem längst besiegten Japan waren sie sinnlos, und es waren gewisse Kreise der USA, die A-Bombenabwürfe auf Moskau für sehr wünschenswert hielten. Deshalb musste die SU sehr schnell nachziehen.
Und zu den Turbulenzen der 80er Jahre empfehle ich sehr die Arte-Doku von Dirk Pohlmann "Täuschung- die Methode Reagan" https://www.youtube.com/watch?v=cCOiIylP1kI
Das ist richtig, die A-Bombenabwürfe auf Japan waren eine perverse Macht-Demonstration Washingtons.
Im Buch von Jonas Tögel, Kriegsspiele kann man nachlesen, das Washington ein wirklich durchgeknallter Macht-Apparat darstellt, denn schon 1945 schmiedete man Pläne zur Vernichtung der Sowjetunion. 1945 Plan Totalität, 1949 Operation Dropshot, Freibrief 1955 usw.
Es ist bitter für die Menschheit, dass es Washington so gibt. Von dort aus gab es nie Frieden, immer nur Beherrschen und Unterdrücken. Es ist katastrophal, das Europa (bis auf wenige Ausnahmen) diesem Washington so hörig hinterherläuft. Dazu gehört der ebenso schlimme und katastrophale Herr Merz. Dessen Russenhass psychopathisch zu sein scheint. So jemand dürfte nie Kanzler eines Landes werden. Teile des deutschen Wahlvolkes sind aus meiner Sicht inkompetent.
Neutrality Studies hat einen sehr interessanten Beitrag darüber, wie sich transatlantische Elitenmeinung formt...
Hab' ein bisschen auf neutralitystudies.com rumgesucht, aber da sind viele Artikel. Welchen meinen Sie?
Vielen Dank für den link.
Ein toller Bericht von 2014.
Man hat das Gefühl, in ähnlicher Weise geht es momentan zu.
Vor allem im Feindaufbau in den Medien.
Als Ergänzung hier eine Empfehlung in Sachen praktische Politik:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-wiederaufbaukonferenz-interview-mit-guenter-verheugen-li.2339380
Danke für diesen link!
Kriegsdienst? – Sagt NEIN! - Wir machen nicht ihre Drecksarbeit!
Für grenzenloses und vorbehaltloses Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung im Grundgesetz! Jetzt die Petition unterschreiben!
https://www.openpetition.de/!qnmdb
Gegen das (Un)Recht der Mächtigen, für eine rechtsgleiche Durchsetzung des Völkerrechts:
Krieg ist Krieg. – Mord ist Mord. Völkermord ist Völkermord!
Liebe Petra Erler.
Danke für Ihren wieder hochinteressanten Beitrag.
Und wie bei allen Lesern hier stellt sich auch mir die Frage, wer stoppt den Wahnsinn?