31 Kommentare
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Avatar von Frank.Latka

"...wie gut die Bevölkerung informiert ist." Klar.

Nur: 1.) Welche Regierung will, dass.die Bevölkerung gut, unvoreingenommen, ohne Framing informiert ist? Mein Eindruck: Die.jetzige und zumindest die beiden Regierungen vorher haben mit wohlwollender Unterstützung des ÖRR und der sog. Leitmedien vor allem belehrt, agitiert, insistiert und nichvaliduerbare Narrative konsteuiert. "Gewürzt" mit viel Ideologie, Doppelmoral und Verbrämung. Gibt es, von Ausnahmen wie Berliner Zeitung, Weltwoche, Epoch Times, Cicero, Nius, z. T. taz... abgesehen, etwa einen Lichtblick im Sin e.des früheren renommierten Journalisten und Autirs "Hajo" Friedrichs? Dieser forderte: "Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache." Und Bertolt Brecht meinte ironisch (natürlich unter a deren historischen Bedingungen), aber verallgemeinernd: "Dad Volk hat das Vertauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht einfacher, die Regierubg löste das Volk auf und wählte.ein anderes?"🥴

Avatar von Det

<<<Welche Regierung will, dass.die Bevölkerung gut, unvoreingenommen, ohne Framing informiert ist?>>>

Vermutlich keine, denn Macht korrumpiert wahrscheinlich jeden, das ist aber im Hinblick auf die EU nicht wichtig, sobald die beiden EU-kritischen Parteien (BSW und AfD) eine (evtl auch vom BSW nur tolerierte Minderheits-)Regierung bilden koennen. Ueber deren Plaene und Argumente muessten die MSM wohl oder uebel halbwegs objektiv berichten.

Haette das BSW vor der letzten BTW auf Landesebene keine so ueble Figur abgegeben und waere es auf Bundesebene bei seiner anfangs behaupteten Linie geblieben (alle "vernuenftig" erscheinenden Vorschlaege zu unterstuetzen, egal von wem sie kommen), haetten sie m.E. bei der Wahl 6-12% einfahren koennen, um gemeinsame Ideen mit der AfD umzusetzen und in den Bereichen Wirtschaft, Migration, Deutschtuemelei (und was einem sonst nicht gefallen mag) ein - wenn auch kleines - Korrektiv darzustellen.

Mein Eindruck ist, dass Lafontaine (der ein integrer Mensch zu sein scheint, in meinen Augen aber ein sehr schlechter Stratege) hier zu grossen Einfluss auf das Bundes- und zu wenig auf das Landes-BSW hatte. So sind etliche Prozent wieder bei den Linken (die eigentlich haetten aus dem Parlament fliegen muessen) gelandet und 5% praktisch voellig verschwunden. Vielleicht geschieht ein Wunder und das passiert bei der naechsten BTW (sofern wir sie erleben) nicht.

Avatar von Roger Schulz

Dieser Krieg scheint in Stein gemeißelt und die Experten sind sich jetzt schon sicher das Russland den nuklearen Erstschlag begangen hat.🤷🏻😁

Avatar von Konstantin

Ukraine tut ja momentan alles dafür, die Krim abzuschneiden und die grünen Kriegstreiber betteln um eine Tauruslieferung. Meine Frage: greift dann nicht der Punkt mit der "territorialen Unversehrtheit" der russischen Nukleardoktrin und die nukleare Option würde früher gezogen werden, als man es sich erhofft hat im Westen?!

Avatar von Conrad Müller

Defacto haben wir das schon. Die täglichen, in die Hunderte gehenden Drohnenangriffe auf russisches Kernland, die mit Duldung der nordwestlichen Nachbarstaaten R.s deren Luftraum nutzen oder sogar von ihrem Territorium gestartet werden, geben in meinem Verständnis R. bereits ius ad bellum. Aber zum einen ist die Geduld der Russen der Größe des Landes proportional, zum anderen wissen sie um die folgende Unausweichlichkeit einer eskalierenden Antwort auf westliche Eskalationen: es gibt dem Westen den Vorwand, die nächste Eskalation zu starten. Die Russen werden eskalieren, aber jede Sprosse der Eskalationsleiter einzeln erklimmen.

Avatar von Konstantin

Meiner Meinung nach ist Krim ein anderes Niveau, aber ja, Medwedew hätte schon längst militäricsh reagiert.

Habe letztens auch gelesen, NATO will in Baltikum und Finnland A-Waffen stationieren. Was würde wohl passieren, wenn RF oder China in Mexiko oder Cuba selbiges tun?

Avatar von Conrad Müller

Chapeau! Die Zusammenhänge treffend in wenigen Zeilen aufgezeigt! Es gibt so viele Blogs, Interviews, Kanäle usw., die aus meiner Sicht realistisch die Lage beurteilen - warum ist Quantität noch nicht in Qualität umgeschlagen? Warum hängen, wenn ich mich in meiner Umgebung umschaue, immer noch so viele Augen an den Lippen der heute- und Tagesschau-Sprecher, Lanz et al.? Menschen, die absolut praktisch ihr Leben meistern, verlässt die Fähigkeit einer kühlen, distanzierten Einschätzung der Lage, wenn es politisch wird. "Warum schweigen die Lämmer?" (Rainer Mausfeld)

Avatar von Det

Mein Eindruck ist:

a) sehr viele koennen oder wollen sich nicht mit komplexeren Sachverhalten auseinandersetzen (kein Interesse, keine Zeit, "man weiss eh nicht alles, da kann man den Versuch auch gleich aufgeben", "aendern kann man eh nichts" etc)

b) Alle, auch die, die Komplexes begreifen (wollen), haben so etwas wie ein Zeitfenster, in dem sich eine Meinung bildet; davon abzuruecken oder etwas in Frage zu stellen, wird danach immer schwerer (was z.T. durch Internetalgorithmen, die Vorlieben verstaerken, wohl noch untermauert wird). Eine Bekannte sagte mir mal: Ich weiss, dass du gute Argumente hast, aber die interessieren mich nicht, ich habe meine Meinung gebildet.

Ich habe 2014 die Entwicklung in den deutschen Medien von Italien aus beobachtet und war entsetzt, wie schnell in D auf Einseitigkeit geschaltet wurde in der Berichterstattung ueber die Ukraine. In Italien (scheint mir zumindest) gab es sehr viel laenger Artikel oder Sendungen mit unterschiedlichen Sichtweisen. Daher gibt es hier nun (zumindest in meiner Umgebung) viel mehr "Putinversteher". Im Hinblick auf Gaza und Iran scheinen mir die Unterschiede in der Beurteilung der einzelnen Akteure noch viel gravierender - und die Laemmer (siehe die Genueser Hafenarbeiter oder die vielen Pro-Palaestina-Demos) schweigen hier auch nicht in dem Masse wie in D.

Ich weiss, es klingt idiotisch, aber "Deutsche" (vor allem aus dem Westen) scheinen irgendwie einen Hang zur Obrigkeits-Hoerigkeit zu besitzen, analog zu einem rezessiven Gen, das nur unter bestimmten Bedingungen (das waeren in dem Fall die wenig regierungskritischen Medien) zur Auspraegung kommt, dann aber ohne Wenn und Aber. Herdenwaerme oder so.

Avatar von Karsten

Das kann ich mir oft auch nicht erklären. ÖRR und Mainstream scheinen bei sehr vielen Mitbürgern weiterhin die Informationsquelle Nr. 1 zu sein, obwohl es mehr als genug Alternativen gibt. Inwiefern bei "der Jugend" dies durch die üblichen, sozialen Netzwerke ersetzt wurde, weiß ich nicht. Generell habe ich den Eindruck, dass politische Diskussionen seit Corona vermieden werden. Wo man sich früher auch im Kollegenkreis mal über das Tagesgeschehen oder pol. Entscheidungen ausgetauscht hat, gibt es heute ggfs. nur noch ungefährliches Trump Bashing. Selten haut mal jemand im Brustton der Überzeugung eine "Putin ist Hitler" Floskel o.ä. raus, das wird dann aber auch kaum kommentiert. Selbst in den Unternehmen, die massiv Geschäfte durch die Russland-Sanktionen verloren haben, wird dies scheinbar als "Ist halt so" hingenommen und nicht thematisiert. In den wenigen Fällen, in denen mal etwas diskutiert wurde, kam jedoch genau das öffentliche Narrativ von Verteidigung gegen den russischen Imperator zum Tragen. Alles andere ist gegnerische Desinformation. Da besteht dann auch kein Interesse an alternativen Quellen und Darstellungen.

Avatar von Conrad Müller

Kann ich alles aus meinem Umfeld bestätigen. Was die Informationsquellen der Jugend betrifft: auch da mischen die Mainstreammeinungen kräftig mit. Wie haben sich die Menschen vor dem 1. WK gefühlt? Wie die vor dem zweiten? Wie groß war damals die Hysterie und der Fanatismus,. welcher Anteil der Bevölkerung hat die Politik abgelehnt, aber aus Angst vor Repressionen nichts gesagt, weggeschaut, verdrängt? Was und in welchem Maße davon findet heute wieder statt?

Avatar von Joachim Piprek

Der BlackRock-Kanzler soll ja nicht nur die Finanz-Oligarchie bedienen, sondern auch das Sozialsystem abbauen, wozu man halt Kriegsangst braucht.

Avatar von Konstantin

Eher wohl: wenn man weniger zu verlieren hat (und nur Wehrm... äh Wehrdienst gut zahlt), dann ist man auch eher bereit das gut bezahlte Angebot anzunehmen.

Avatar von Michael Schulz

Ach wie gerne läse ich tagtäglich „die Erlerin“ zum Thema Krieg und Frieden, aber auch ansonsten,indes es bleibt mir versagt! Oder untersagt? Oder verboten? Oder … ? Von wem?

Dabei treibt mich eine Frage um: wen darf ich, etwa im Politikbetrieb westlicher Provenance, und frei nach Trump, als „scum “ bezeichnen!? Was wenn man mir beispielsweise Selbstbezichtigung vorwürfe? Wäre es sprachlich, natürlich nur umgangssprachlich, richtig von der NATO als „scum“ zu reden? Könnte ich sagen Drecksarbeit ist „scum“? Wäre es möglich oder richtig die Aus- und Ein-lassungen der EU, des Rates, der Kommission oder des Parlaments, als „scum“ zu bezeichnen?

Naja, verwirrt darf man noch sein! Hauptsache Trump und Konsorten wissen wovon sie reden und was sie meinen!

Avatar von Heinz

Vielen Dank für Ihre Einschätzung Frau Erler. Ich frage mich, wie eine NATO ohne größere Munitionsvorräte ernsthaft versuchen würde, Russland die Stirn zu bieten. Wo das Narrativ die offensichtliche Realität überbietet, müssen andere Gründe für die westliche Aggression vorliegen. Auch wenn es Spekulation ist, meine Vermutung ist dass wir (Bevölkerung im Westen) absehbar vielleicht (noch) nicht bankrott, aber auch nicht mehr endlos extrahierbar sind. Produktiv auch nicht mehr hinsichtlich der Humanoiden die schon in Massen hergestellt werden. Man provoziert also die Katastrophe, schreibt anschließend (wieder mal) die Geschichte um und die Eliten bleiben in ihrem Selbstverständnis weitest gehend erhalten. Was uns noch retten kann? Dass ein größerer Teil der Bevölkerung endlich den Ernst der Lage realisiert UND auf die Straße geht, den Insolvenzverwalter Merz und UvdL dahin komplimentiert wohin sie gehören (weit weg) und vor dem Zusammenbruch des Landes sich wieder auf das Völkerrecht und das Grundgesetz besinnt. Das sieht aber nicht so aus......leider.

Avatar von Klaus Bernhard

Man wähnt sich in einem Albtraum. Dass das alles wirklich wahr ist?

Kann es wirklich sein, dass der Westen nichts anderes kann, als Gier, Machtbessenheit, Konflikt, Krieg?

Ukraine, Gaza, Iran. 3 Brandherde. Verantwortlich: Der Westen.

Jetzt bereits tausende Tote, Verwundete, Traumatisierte, Witwen und Waisen. Alles in Verantwortung des Westens.

Mich ekelt das mittlerweile grenzenlos an, was aus Washington, Brüssel, London, Paris, Berlin, Warschau usw. hervorgekrochen kommt.

Warum schweigen die Lämmer? Um einen Buchtitel des hervorragenden Autors Rainer Mausfeld zu nennen? Wir sind die Vielen, die, die Wenigen.

Immerhin war zuletzt positiv, das krachende Scheitern des Bundeswehr-Fragebogens. Nur knapp 500 wollten zur Bundeswehr von 300.000 Fragebögen. Das Demonstrieren der jungen Leute gegen die Wehrpflicht. Da muss noch mehr Druck gegen die Kriegstreiber kommen.

Es steht noch aus die Neuauszählung der Bundestagswahl 2025. Schon verräterisch genug, dass der Bundestag selber entschieden hat, nicht nochmal auszuzählen zu lassen. Das stellt diese Merz-Regierung in Frage. Es wäre wirklich gut, wenn dann bei der Neuauszählung das BSW in den Bundestag einziehen würde. Die Merz-Regierung wäre Geschichte und alles, was diese Merz-Regierung entschieden hat, ab in die Mülltonne.

Die nächsten LTWs müssen Signale werden, dass das Parteien-Kartell aus CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP politisch am Ende ist.

Der erst kürzlich verstorbene Schweizer Soziologe Jean Ziegler hat etwas Treffendes über den Westen gesagt, Zitat: „Die neue Barbarei hat Einzug gehalten mit ihrer grenzenlosen Vergötzung des individuellen Erfolgs und eines brutalen Konkurrenzdenkens, das die Vernichtung des Schwachen durch den Starken, die Absage an jede Form von Solidarität als einen geistigen Sieg feiert.“ Zitatende.

Avatar von Frank.Latka

Zustimmung! Auch das Zitat von Jean Ziegler (mir gut bekannt) gefällt mir.👍

Avatar von Det

<<< Es wäre wirklich gut, wenn dann bei der Neuauszählung das BSW in den Bundestag einziehen würde. Die Merz-Regierung wäre Geschichte und alles, was diese Merz-Regierung entschieden hat, ab in die Mülltonne.>>>

Dazu muesste das BVG erst einmal ueber die Wahlpruefungsbeschwerde entscheiden. Moeglich, dass keine Neuauszaehlung erfolgen wird (zu spaet in der Mitte der Legislaturperiode, mehr Schaden als Nutzen, was weiss ich - das BVG ist seit Corona nicht mehr das, was es mal war). Selbst wenn und sofern es gut ausgeht fuer BSW: dann kommen halt die kriegsgeilen Gruenen wieder mit in die Regierung, das aendert evtl. etwas an der Person des Bundeskanzlers (doch auch das glaube ich nicht), aber doch nichts an der Regierungspolitik.

Sofern man die AfD nicht fuer die groessere Gefahr haelt (was ja - verglichen mit einem evtl. Atomkrieg in Europa - eigentlich schwer moeglich ist) ist ihr Erstarken bis zur naechsten BTW vielleicht etwas, an dem man so etwas wie Hoffnung festmachen koennte (zumindest behaupten sie ja, die Beziehungen zu der RF normalisieren zu wollen). Das BSW hat einige in meinen Augen sehr tolle Leute, vielleicht wird es ja bald erwachsen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD im Bereich Kriegsvermeidung, Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen und evtl Austritt aus der EU waere schon ein Anfang, jedenfalls besser als alles, was in den letzten 12 Jahren passiert ist. Ob die AfD wirklich der rechtsextreme Demokratietotschlaeger ist, wird sich dann zeigen, viel schlimmer als Merz, vdLeyen & Co in Zusammenarbeit mit den MSM und Hunderten willfaehriger NGO's kann es ja aber eigentlich nicht mehr werden.

Avatar von Frank.Latka

Sehe ich ähnlich. Insbesondere von dem mir persönlich bekannten Finanzexperten Fabio De Masi und von v. der Schulenburg halte ich viel. Leider interessieren sich zu.wenige Bürger u. Politiker tiefgründig für komplizierte Finanz- u. Steuervermeidungskonstruktionen. Das war auch ein Grund, warum De Masi die Linkspartei verlassen hat.

Das Framing gegen die AfD - kürzlich von Dunja Haliali im TV-Interview mit A. Weidel - zeugt von Ignoranz u. Anmaßung, v.a. ggü. den TV-Zuachauern. Unvoreingenommene, sachlich-objektivierte Ingormstio des ÖR-TV geht anders.

Avatar von Klaus Bernhard

Erstens EU. Es mag sein, dass ein Raus aus dieser EU unrealistisch ist. Aber so weitergehen kann und darf es nicht. Eine korrupte Ukraine in der EU verrät alles, wo für am Anfang ein geeintes Europa stehen sollte. Schlimm genug, dass solche Figuren wie UvdL in der Richtung handelt und das man diese Dame aktuell nicht stoppen kann.

Zweitens BSW. Nach dem Totalausfall der SPD in Sachen Sozialstaat, muss Ersatz her. Klingbeil war mit Frau Klöckner/CDU am Beginn der Merz-Regierung bei einer Bilderberg-Konferenz. Jetzt kann man davon ausgehen, dass Klingbeil mit Sicherheit KEINE Sozialpolitik mehr machen wird. Ersatz muss das BSW werden und sein. Das gilt in Richtung Sozialpolitik und Friedenspolitik.

Drittens AfD. Aktuell ist die AfD wichtig, weil sehr viele Wähler dort hin gehen, um das kriminelle Parteien-Kartell aus CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP wegzubekommen. Wichtig wird sein, was macht die AfD konkret, wenn an der Macht?

Avatar von Klaus Bernhard

Stichwort BVG. Richtig, das BVG ist schon seit längerer Zeit nicht das, was es sein soll. Zumal wir ja gar keine Verfassung haben, „nur“ ein GG. Das BVG hat in Sachen Hartz-4 falsch geurteilt. Es hat die Gültigkeit von H4 nicht untersagt.

Ich halte die AfD im aktuellen Zustand für keine größere Gefahr. Brandgefährlich dagegen ist das Parteien-Kartell aus CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP, Rechtsbrecher am GG in COVID-Zeiten, betreffend Ukraine, Gaza und Iran.

Ich nehme die AfD beim Wort in Sachen Russland und Nordstream.

Ja, das BSW hat eine ganze Reihe kompetenter Leute. Hoffentlich kommen die bei den ostdeutschen Wahlen in vernünftiger Größenordnung in den Landtag, wäre wichtig.

Nicht nur Austritt aus EU, auch gleich aus dieser katastrophalen NATO, plus weg mit der WHO. Diese übernationalen Organisationen wurden ua. auch geschaffen, um nationales Recht auszuhebeln. Siehe Sanktionen gegen Jacques Baud, Röper, Dogru usw.

Aus meiner Sicht schweigen immer noch zu viele Lämmer (Rainer Mausfeld).

Avatar von Det

Raus aus der NATO ist mit der AfD wohl nicht drin, raus aus der EU wird schon schwierig genug, das geht sicher nicht ohne Referendum, und da sehe ich bei der derzeitigen Medienlandschaft schwarz. Aber wie gesagt: Abkehr von dieser voellig irrsinnigen Russophobie und damit Verhinderung des Krieges und der voelligen wirtschaftlichen Talfahrt waere ja schon mal was.

Avatar von Klaus Bernhard

Ohne NATO geht wohl nur mit dem BSW. Das funktioniert mit dem aktuellen Zustand des Wahlvolkes wohl nicht.

Raus aus EU, dazu ein Referendum. Auch dazu ist wohl ein großer Teil des Wahlvolkes nicht kompetent genug.

NATO AfD, da ja die AfD bewusst auf Deutschland fixiert ist, die NATO aber, gemäß Baron Ismay Deutschland niederhalten will, sollte die AfD dringend deren Position zur NATO überdenken. Diese NATO greift immer deutlicher die Souveränität der Mitgliedsstaaten an. Also weg damit!

Aktuell konnte man sehen, was diese EU mittlerweile darstellt mit der Chatkontrolle. Genau kann ich den Vorgang nicht schildern, aber man hatte auf den letzten Drücker nochmals zur Abstimmung gerufen und diesmal das erreicht, was man wollte, die Chatkontrolle wird für 2 Jahre weitergeführt.

Zitat:

Eine Mehrheit lehnt ab. Das Gesetz tritt in Kraft. Beides gleichzeitig. In keinem nationalen Parlament der EU wäre ein solches Ergebnis denkbar   – kein Bundestag, keine Assemblée nationale, kein Folketinget würde ein Gesetz als beschlossen behandeln, gegen das die Mehrheit der anwesenden Abgeordneten gestimmt hat. Im Europäischen Parlament ist genau das passiert. Nicht durch einen Fehler im System, sondern durch ein System, das genau so funktioniert, wie es konzipiert wurde   – vorausgesetzt, man nutzt es zum richtigen Zeitpunkt. Zitatende.

Ein weiteres Mosaiksteinchen, dass diese UvdL-EU WEG MUSS.

Avatar von Frank.Latka

Raus aus der EU ist unrealistisch. Dann würde die EU zudem zusammenbrechen. Wenn Dtl. als mit Abstand größter Dauer-Netto-Geldgeber wegfällt. Aber: 1.) Es muss vermieden werden, dass die undemokratische, korrupte Selenskyj-Ukraine in die EU u. NATO aufgenommen wird. 2.) Die EU muss grundlegend reformiert werden. Es kann bzw. sollte nicht länger möglich sein, dass kleine u. kleinste Staaten wie Zypern, Malta, Estland ebenso.viele Stimmen haben.wie Dtl..

Avatar von Det

"Unrealistisch". Es kommt sehr darauf an, wie gut die Bevoelkerung ueber die EU informiert ist. Moeglicherweise kann eine andere Regierung an der herrschenden "Unterbelichtung" etwas aendern.

Avatar von Det

Hier https://www.youtube.com/watch?v=UBqiSMQAPyg wird der Trick von Prof. Rieck erklaert, Martin Sonneborn nimmt das Ganze vor dem Parlament hier https://www.youtube.com/shorts/uc8N8iJVZMY auseinander (solange man ihn laesst), last not least - wenn man lieber liest - die von mir hochgeschaetzte Dagmar Henn hier; https://weltexpress.info/eu-chatkontrolle-und-weiter-auf-dem-weg-zur-absoluten-dystopie/.

Avatar von Det
Jul 12Bearbeitet

<<<Ein solches Ziel kann keiner bei Verstand wollen.>>> Das Problem ist, dass Verstand bei westlichen Entscheidungstraegern offensichtlich nicht vorhanden ist. Das scheint auch die russische Regierung nun so zu sehen. Ich bin nicht so sicher, dass im Falle einer Umorientierung der russischen Politik die "Karaganow-Variante" mit schrittweiser Eskalation (erst mal Oreschnik ohne Atomsprengkopf, danach "kleine" taktische Atomwaffen) zur Anwendung kommt. Auch sie basiert naemlich letzten Endes auf der Annahme, dass der Westen dann "vernuenftig" (durch Angst) wuerde. Ich halte das nicht fuer wahrscheinlich und glaube eher, der russische Baer wird, wenn er weiter gereizt wird, furchtbar zuschlagen und versuchen, eine europaeische Antwort mehr oder minder unmoeglich zu machen. Praesident Putin hat schon vor langer Zeit gesagt, dass die russische Zurueckhaltung, die bisher fuer die Ukraine galt (und die wohl auch langsam auslaeuft), in einem Krieg gegen die NATO nicht angewandt wuerde. Man kann eigentlich nur hoffen (obwohl auch das eine furchtbare Vorstellung ist), dass die europaeische und die US-Wirtschaft vorher so sichtbar zusammenbrechen, dass keine Gefahr mehr vom Westen ausgeht.

Avatar von Heinz

Kann auch sein, dass das eigentliche Ziel ein anderes ist.

Avatar von Martin

Jo! Zum Beispiel lediglich, oder genau DAS, was Putin seit Jahren wiederholt! Sicherheitssphäre, und Schutz der russ. stämmigen Bevölkerung. Bin bei Gott kein Putin Fan - schon alleine deswegen, weil er mein Land, wenn es so weitergeht, „disziplineren“ wird. PS. Bomben / Drohnen auf Ziele im Westen halte ich persönlich für ausgeschlossen – die Bilder, die durch die Welt gingen, würden sein Image zerstören – ihn separieren von seinen „Verbündeten“, BRICS etc. Es gibt andere Mittel zur "Disziplinierung" z.B. unsere fragilen Netze. Aber das will ich hier nicht ausführen. Cheers MMS

Avatar von Det

Ich gehe mal davon aus, dass das hier kein Raetsel sein soll, sondern dass Ihre Antwort unten an Frau Erler Ihre Vermutung (im weitesten Sinne: Great Reset - wenn ich es richtig verstehe) enthaelt. Der ist wohl eh seit langem geplant, ihn aber mit Hilfe eines Krieges gegen eine Atommacht erreichen zu wollen, zeigt nur einmal mehr, wie krank diese Leute sein muessen.

Avatar von Ralf P.
Jul 12Bearbeitet

Die meisten Menschen haben das Konzept Realität nicht verstanden ...

Wer glaubt von Dingen verschont zu bleiben in dem man sie verschweigt oder ignoriert hat das Konzept Realität eben nicht wirklich verstanden…..

Deswegen sollten wir unentwegt und unermüdlich wenigstens das tun, was wir noch tun können: Mit Menschen reden

Danke Fr. Erler

Und es wird immer offensichtlicher:

https://globalbridge.ch/endlich-gesteht-die-nato-ein-russland-selber-aktiv-zu-bekaempfen/

Nicht der wissenschaftliche Dienst des Bundestages entscheidet darüber, ob Deutschland Kriegspartei ist, auch nicht das Völkerrecht ...

Ein Forist eines anderen Mediums hat es wie folgt beschrieben:

"Krieg ist natürlich völlig wider des Allgemeinwohls und dient nur einer kleinen aber höchst perversen sich selbst als elitär begreifenden Minderheit, die denn auch Kriege forcieren, um sich maßlos an diesen zu bereichern.

Insofern darf bzw. muss das Phänomen „Krieg“ auch als Ausdruck des Klassenkampfes begriffen werden.

Das „einfache Volk“, sei es das Russische, Ukrainische oder Deutsche, muss endlich begreifen, wie sie gegeneinander aufgehetzt werden, um sich letztlich für die Profite dieser kleinen Minderheit abzuschlachten. Oder wie sagte einst Kalle M.:

„Proletarier aller Länder – Vereinigt Euch!“

Wir sind an einem Punkt wo das Risiko nicht mehr berechenbar ist:

(Harald Kujat warnt: Steuern wir unaufhaltsam in einen großen Krieg?)

https://www.youtube.com/watch?v=F6uhORzK_l4&t=562s

Was tun?

Avatar von Frank.Latka

Weitgehende Zustimmung. Ich empfehle auch Roger Köppels "Weltwoche" (Schweiz) sowie die Berliner Zeitung.🙂