22. Juni 2026: 85 Jahre und kein bisschen weise (Teil 2)
Zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941
Wie konnte der Russenhass in Deutschland und der EU nach 1990 wieder soviel Raum gewinnen? Es heisst zuweilen, die neuen EU-Mitglieder hätten den alten EU-Ländern sukzessive die Augen geöffnet über die „wahre“ Natur Russlands. Tatsächlich wurden sie in der EU auch nach der Erweiterung als Mitglieder „zweiter Klasse“ angesehen. Von Augenhöhe war nichts zu spüren zwischen den mythischen Gründern der EU und den „armen“ Verwandten, die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erst noch lernen mussten, die als einzige als korrupt galten, und im übrigen „unser“ Geld beanspruchten.
Da blieb nicht viel, womit man glänzen konnte, wenn man schon sonst nicht gehört wird. Wenn man aber kräftig dem im Westen bewusst verbreiteten und immer weiter erstarkenden Russenhass frönte, ändern sich die Dinge. Insbesondere Polen und dem Baltikum wurde nunmehr gerne beschieden, dass sie „wertvolle“ geschichtliche Erfahrungen in die EU einbringen, dass sie schon „immer“ besser Bescheid über Russland und dessen Aggressionspotential wussten, dass sie die ersten waren, die warnten, und dass wir Deutschen das alles leider leider nicht sehen wollten (oder konnten), vgl. etwa „Das Versagen“, Ullstein Buchverlag, 2025.
Diese veränderte Sicht auf die Dinge, die sich abschließend in der „Zeitenwende“ 2022 manifestierte, könnte man als eine gewisse intellektuelle Beschränktheit abtun, ginge es nicht um Brandstiftung, um eine katastrophale politische Verirrung, die völlig inkompatibel mit dem Sinn und Zweck der europäischen Integration ist. Diese macht gerade nicht die Erfahrungen der Vergangenheit zum alleinigen Maßstab, sondern zielt darauf ab, daraus zu lernen und den schweren Weg der Versöhnung zu gehen.
Sie ist auch inkompatibel mit der deutschen Vergangenheit und unserer Verfassung. Nicht umsonst wurde der Art. 23 GG nach der deutschen Einigung neu geschrieben. In dieser grundgesetzlichen Norm steht nichts drin über Deutschland in einer EU, die sich militarisiert und gegen Russland in Stellung bringt.
Aber so ist das, wenn man vergisst, dass Geschichte und Geographie Determinanten der Politik sind und dass die europäische Spaltung in „Europa“ auf der einen Seite und Russland auf der anderen Seite kein einziges Problem löst, weder das Sicherheitsproblem im transatlantischen und eurasischen Raum noch das Problem der notwendigen Aussöhnung aller europäischen Völker durch Integration.
Inzwischen, und daran sind deutsche Politik, Medien und jede Menge „Experten“ nicht unschuldig, hat sich in Russland das Gefühl breit gemacht, dass Deutschland (der Westen) wieder der Feind ist. Ganz so, wie das der ehemalige Nato-Oberbefehlshaber Cavoli einmal voraussagte.
Wie könnte man das auch anders einschätzen, wenn auf der einen Seite der aktuelle Nato-Oberkommandierende in Europa feststellt, dass Russland keine Angriffspläne gegen „Europa“ habe, das Wesen der Nato verstehe und andererseits ein deutscher Luftwaffenoffizier, Generalleutnant Neumann, sich gegenüber dem Telegraph ganz forsch gab: Die Luftwaffe sei „noch heute Nacht“ bereit zu „verheerenden Schlägen“ gegen Russland, sollte es einen Nato-Verbündeten angreifen..
So forsch, dass sich britische Medien wunderten. Womöglich hatten die noch den Ausgang der Luftschlacht um England im Kopf und garnicht verstanden, dass die Namenidentität “rein funktional” ist.
Oder plapperte der Nato-Oberkommandierende in Europa etwa nur Putin nach?
In einer jüngsten Pressekonferenz versuchte Mark Rutte die sich widersprechenden westlichen Erzählungen zur Lage auf dem ukrainischen Schlachtfeld, zur russischen Aggressivität und Bedrohung für die europäischen Nato-Alliierten unter einen Hut zu bringen.
Wie nicht anders zu erwarten, scheiterte er grandios.
Die Antwort auf die Frage, ob Russland auf dem Schlachtfeld in der Ukraine immer schwächer werde, umging er ganz. Wir müssen sicherstellen, dass die Ukraine so stark wie möglich im Kampf bleibt, so Rutte. Bis zum Frieden, sofern Putin bereit ist, „Ball zu spielen“. Was für eine Art Frieden das sein soll, verriet Rutte nicht.
Hinsichtlich der unterschiedlichen Jahreszahlen eines mutmaßlichen russischen Angriffs auf Nato-Staaten verwies Rutte auf öffentliche geheimdienstliche Einschätzungen von Mitgliedstaaten. Russland, laut Rutte, sei nicht stärker als Belgien und die Niederlande zusammengenommen.
(Anmerkung: Rutte sollte besser noch einmal in die Statistiken schauen, denn selbst nominal gemessen ist Russland stärker als die zwei von ihm gewählten Länder. Nach dem zuverlässigeren Vergleichsparameter, also in Kaufkraftstandards ausgedrückt, hat Russland die Nase vorn - selbst vor Deutschland.)
https://www.investopedia.com/insights/worlds-top-economies/
Russland wisse, fuhr Rutte fort, dass es gegen die Nato nicht gewinnen kann. Aber die Nato müsse sicherstellen, dass Russland weiß, dass es dessen größter strategischer Fehler wäre, sollte es die Nato trotzdem angreifen. Die Nato müsse immer stärker werden. Mit jedem Jahr.
Wie kann Russland einen großen strategischen Fehler begehen, wenn es gar nicht plant, ihn zu begehen, sprich die Nato anzugreifen?
Oder plant Russland - weil es völlig irrational ist - diesen Angriff doch und die Nato bereitet sich dementsprechend auf alles vor, einschließlich darauf, einer mutmaßlichen russischen Aggression durch einen präventiven Erstschlag zuvorzukommen?
Bis es soweit ist, soll die Ukraine, siehe G7, jedenfalls „über den nächsten Winter gebracht werden.“ Und was ist dann, im Frühling 2027? Schicken wir dann der ausblutenden Ukraine die wehrfähigen Jahrgänge, die bei uns Zuflucht suchten vor dem Krieg?
Worauf sich die Europäer in der Nato ganz und garnicht vorbereiten, ist, den Konflikt mit Russland politisch zu entschärfen. Sie tun so, als sei er unvermeidlich. Russland ist als Feind gesetzt. Schlimmer noch, inzwischen wird ganz unverhohlen eingeräumt, wie aktiv man sich mittels der Ukraine beteiligt am Kampf gegen Russland. Der Jubel ist nicht mehr verborgen, wenn russische Ziele getroffen werden.
Erst kürzlich erinnerte die ehemalige stellvertretende Generalsekretärin der Nato, Rose Gottemoeller, in einem Beitrag in Foreign Affairs daran, mit welcher Chuzpe die Operation „Spiderweb“ durchgeführt worden sei - sprich der Angriff auf einen Teil der nuklearen Triade Russlands. Ohne die logistische Unterstützung der Nato hätte die Ukraine ihn nicht durchführen können. Die Briten nehmen für sich erklärtermaßen in Anspruch, das “Hirn” hinter ukrainischen “Aktionen” zu sein. Also, wem ist das alles eingefallen?
Wörtlich formulierte Gottemoeller: „Dieser als ‚Operation Spider’s Web‘ bekannte Angriff war ein bemerkenswerter Schachzug. Der wichtigste Aspekt des Angriffs war … die Tatsache, dass er überhaupt stattfinden konnte. … Die Ukraine war bereit, Russlands nukleare Fähigkeiten anzugreifen, und Russland war nicht in der Lage, deren Zerstörung zu verhindern.“
https://www.foreignaffairs.com/ukraine/strange-defeat-nuclear-deterrence-rose-gottemoeller?check_logged_in=1 (Bezahlschranke)
Was wäre uns allen geschehen, wenn die Russische Föderation auf diesen unsäglichen Angriff, der nur möglich war, weil Russland sich an das START-Abkommen de facto hielt, mit einem vollen Gegenschlag reagiert hätte? Das ist der Kontext, in den die Frage passt, die Jewtuschenko in seinem Anti-Kriegs-Gedicht aus dem Jahr 1961, als der Kalte Krieg auf vollen Touren lief, aufwarf: Meinst Du, die Russen wollen Krieg?
Welches Land wollte die Nato-Mitgliedschaft, um nicht draußen vor der Tür zu bleiben? Und wer verwehrte sie, beförderte die Nato-Erweiterung gegen Russland?
Welches Land wehrte sich gegen die Auflösung des ABM-Vertrages?
Welches Land wollte das Mittelstreckenwaffenverbot in Europa behalten und hielt sich später einseitig daran? (Anmerkung: Die EU-Außenminister wollten dieses Verbot ursprünglich auch behalten.)
Welches Land drängte auf die Erfüllung des Minsk-II-Abkommens?
Welches Land holte sich im Verhandlungsversuch mit den USA und der Nato 2021, um seine Sicherheitsinteressen zu wahren, eine kühle Absage?
Es gibt drei postsowjetische Länder, Belarus, Russland und die Ukraine, die die Kiewer Rus als Vorläufer ansehen. Das war ein Grund, warum der russische Präsident vor dem Nato-Beschluss 2008 wiederholt erklärte, er möge sich gar nicht vorstellen, gegen die Ukraine kämpfen zu müssen.
Wie wir gleichzeitig wissen, hat Putin nach dem Putsch in der Ukraine 2014 unverzüglich russische Soldaten auf die Krim befohlen. Er hat 2022 schließlich, auch auf Druck der Duma, dem ukrainischen Donbas den Beistand erklärt und ist an dessen Seite in den Krieg gezogen.
Das sollte ausreichen, um zu schlussfolgern, dass der russische Präsident zwar der Diplomatie Vorrang gibt, aber militärisch zuschlägt, wenn es aus russischer Sicht unumgänglich wird, egal, was das Völkerrecht sagt. Den Völkerrechtsbruch muss man verurteilen, den Kontext allerdings begreifen. Zur Stilisierung eines außerordentlichen, nie da gewesenen Verbrechens ist der “Fall Ukraine” komplett ungeeignet. Wer so argumentiert, sieht den Balken im eigenen Auge nicht. Der Ukraine-Krieg zeigt allenfalls, dass sich jede, auch die sprichwörtliche russische Geduld, irgendwann erschöpft. Zumal sich im Kriegsverlauf unübersehbar bestätigt, was die Sicherheitsbedenken der Russische Föderation betrifft: Eine Ukraine, die als Rammbock der Nato gegen Russland fungiert.
Da es keine europäische Diplomatie gegenüber Russland gibt, sie sich seit Jahren praktisch im „Russland lock-down“ befindet, schmoren wir selbstzufrieden in eigenen Einschätzungen und Urteilen, egal, ob diese richtig oder falsch sind. Andererseits berauben wir uns der Mittel, russische Sichtweisen zu beeinflussen oder gar zu einer Einigung zu gelangen. So unverantwortlich wurde nicht einmal in Hochzeiten des Kalten Krieges gehandelt.
Die kriegslüsternen „Schachspieler“ geben vor, alles über Russland und dessen Präsidenten zu wissen. Sie präsentieren sich als die wahren „Putin-Versteher“. Sie versichern, dass Russland atomar nur blufft und schon aus dem vorletzten, wenn nicht gar letzten Loch pfeift. Dass man fleißig weiter eskalieren, die Sanktionsschraube (sprich Wirtschaftskrieg) weiter drehen und von „Kriegstüchtigkeit“ schwadronieren bzw. über „Putins Rache“ labern kann.
Bis Russland kapituliert. Das ist der Sinn aller markigen Erklärungen und Beschlüsse.
Schließlich sei die NATO die mächtigste Verteidigungsallianz in der Weltgeschichte, stärker als das römische Imperium, stärker als das napoleonische (Rutte).
Allein bei solchen historischen Vorbildern kann einem nur bange werden. Wenn man sich dazu noch die Begrifflichkeit anschaut, mit der die Gefährlichkeit der Lage herunter geredet wird (Ball spielen, die besseren Karten in der Hand halten, Schachzug usw.) und Problematisches ausschließlich danach beurteilt wird, ob es womöglich dem Kreml nützen könnte, dann hat man allen Grund zu fragen: Wo bleibt die Vernunft? Gibt es womöglich Todessehnsucht oder gefährliche Lebensmüde unter uns, die alle mitnehmen wollen in den eigenen Untergang? Hass macht bekanntlich blind.
Oder muss die deutsche Luftwaffe gar schon heute Nacht abheben?
Weil diese „Russen“ so sind, wie sie sind?
Es weiß keiner genau, woher „die“ einst kamen. Aus dem Norden? Oder wurden sie womöglich doch von Mongolenhorden gezeugt, was den „asiatischen“ Charakter erklären würde, auf den dann auch noch der Bolschewismus, das Stalin-Regime und der KGB aufgepfropft wurde?
Was kann da schon anderes herauskommen als ein „homo sovieticus“, als aggressive und extrem grausame Bestien, immer an allem schuld, Mörder, serielle Vergewaltiger und Diebe, Kindesentführer, notorische Lügner, Betrüger, Manipulatoren und Desinformanten, Einmischer in Demokratien, der Sowjetunion nachtrauend, mit Größenwahn ausgestattet, allesamt mit einer Sicherheits- und Nazi-Phobie geschlagen und naturgemäß korrupt und unfähig bis ins Mark?
Im heutigen Bild von “den Russen” und ihrem Präsidenten kommt all das als Stereotyp vor und wird auch in Deutschland gern kommuniziert.
Danach sind die „Russen“ so, wie sie schon immer waren, seit Anbeginn der Geschichtsschreibung, definitiv die schlimmste Brut auf Erden. Schaut, was sie Ukrainern antun! Schaut, wie sie sinnlos eigene Soldaten opfern! Angeblich 30.000 im Monat. Und was bringt es? Nichts. Die wissen noch nicht einmal, wie man „richtig“ Krieg führt, Territorien erobert, alles komplett zerbombt, Angst und Terror verbreitet.
Im Zweiten Weltkrieg hatten die USA und Großbritannien den Dreh heraus, wie man bombardiert, um massive Feuerstürme zu erzeugen, in deutschen Städten, in Tokio. Mit hunderttausenden Toten. Das erforderte Präzision. Aber die „Russen“? Die hoppelten vor allem über Land, setzten ihre Flugzeuge primär an der Front ein.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelernte im Westen weiter geübt: In Flächenbombardierungen, darunter in Laos, in Vietnam, im Irak, im Gaza-Streifen und neuerdings auch im Libanon. Blitzartig, radikal, verheerend. Man „enthauptet“, entführt Staatsoberhäupter, tötet wahllos, macht Operationen „unter falscher Flagge“. So geht Kriegsterror „richtig“. Oder?
Wahrscheinlich mangelt es dem russischen Militär bis heute an Phantasie oder an der richtigen Strategie und Planung. Womöglich sind ihm die Bomben und die Puste längst ausgegangen.
Laut britischem Verteidigungsministerium kämpften „die Russen“ schon 2023 nur noch mit Handfeuerwaffen und Schaufeln, mit immer knapper werdender Munition, ist ihr militärisches Arsenal sowieso nur low-tech.
https://www.bbc.com/news/world-europe-64855760
Es scheint, die Rattenfänger von Hass und Kriegslust gedeihen noch immer prächtig auf westlichem Boden. Sie haben fast jeden Krieg, den sie anzettelten oder mitmachten, verloren und kaltblütig Millionen Menschen geopfert.
Sie sind bar jeder Vorstellung, welche Art Krieg das wäre, wenn sie den Krieg mit Russland suchen. Wozu sich auch mit derartigen Petitessen befassen?
Wir lassen Panzer und LKWs bauen, sinnieren über Drohnen, über neue Waffen, die Ziele „tief in Russland“ erreichen können usw… Es werden Gefangenenlager errichtet, über Bunker und Notfallreserven nachgedacht, auch über eine gute Schulerziehung für den Katastrophenfall. Die tägliche Versorgung vieler Verwundeter ist in Planung, das Verminen von Brücken auch. Milliarden an Steuermitteln werden in den Rachen von Rüstungsunternehmen geworfen. Selber schuld, wenn man keine Aktien hält. Der „Rest“, also die Mehrheit, hat gefälligst den Gürtel enger zu schnallen. Die deutsche Armee will wieder die stärkste in „Europa“ sein.
Über allem wabert schon wieder die unerschütterliche Überzeugung:
Der ewige Feind steht im Osten.
Wir sind überlegen.
Wir haben alles im Griff.
Glaubt ihnen nichts.
Möge uns der 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion als Warnung dienen, aber uns auch erinnern, dass wir keine Schachfiguren sind, nur seelenlos hin- und herzuschieben, durch Propaganda und Hass vergiftet und auf “Kriegstüchtigkeit” getrimmt.
Wir sind Teil der Familie der Menschen, Gleiche unter Gleichen, die das Geschenk des Lebens erahnen. Weil es das Kostbarste ist, was es gibt. Es ist das, was alles auf dieser Welt verbindet, im menschlichen Geist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwebt und Sehnsucht nach Unendlichkeit einschließt. Wir sind die Hüter der lebendigen Erde. Das ist die menschliche Bestimmung. Viele Völker haben das längst verstanden. Frieden ist Menschenpflicht.

Danke für Ihre Mühen.
"Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gelernte im Westen weiter geübt: In Flächenbombardierungen, darunter in Laos, in Vietnam, im Irak, im Gaza-Streifen und neuerdings auch im Libanon"
Meiner Meinung nach könnte man hier auch die nukleare Dimension hinzufügen: Hiroshima und Nagasaki (für uns in Deutschland fand das nach der Kapitulation statt)
Wer so etwas tut, gehört geächtet. Wenn wir die Guten sind, warum tun wir dann Böses?
(das ist die einzige Frage die ich Gesprächspartnern heute stelle, diskutieren bringt oft nichts mehr)
Ein herzliches Dankeschön auch von mir für diese kompetente und erhellende Zusammenfassung jenes Weges in den nächsten großen Krieg, den unsere Machthaber für uns betreten haben und zielbewusst gehen. In mir macht sich schon längst Resignation breit.
Es gibt aber noch ein kleines bisschen Grund zur Hoffnung: Inzwischen formiert sich in Europa doch eine zivilgesellschaftliche Opposition gegen unsere Kriegsvorbereiter, wie gerade heute bei german-foreign-policy zu lesen ist:
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10449
Hoffen sollten wir, dass dieses „zarte Friedenspflänzchen“ wächst.