Diskussion über diese Post

Avatar von User
Avatar von Columba
Sep 1Bearbeitet

Und derweil gebärdet sich diese unsägliche vdL als europäische Monarchin

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/eu-soldaten-ukraine-von-der-leyen-entscheidet-eigenmaechtig-ohne-mandat-li.2353127

Ich empfinde nur noch tiefe Abscheu gegen diese ganze kriegsgeile Bagage.

Und wie sehr diese Herrschaften das einzelne Soldatenleben letztlich nur als Kanonenfutter interessiert, macht der Umgang der Alliierten mit ihren oftmals regelrecht entführten oder aber mit falschen Versprechen rekrutierten und eingesetzten Soldaten aus den Kolonien deutlich. Da gibt es nur blanke Menschenverachtung und Rassismus, ohne jede Tünche. Aber diese dreckige Seite kommt in dem hehren Siegestaumel der westlichen Nazibezwinger kaum zur Sprache.

https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-afrika-asien-und-ozeanien-im-2-weltkrieg-100.html

Das ist eine Seite dieses Welt(!)krieges, die hierzulande mit der eurozentristischen Weltsicht (zu der ich in diesem Falle auch die USA zähle) ziemlich unbekannt ist.

Und übrigens, die Japaner standen den Deutschen in Punkto Grausamkeit und Mordlust kaum nach.

Wieder mal Dank an Sie, liebe Petra Erler.

Und ja, man muss sich klar machen, dass viele Menschen mit Existenznöten, Familien und Arbeit kaum Zeit haben, sich so umfassend zu informieren, dass sie dieser Kriegspropaganda mehr entgegen setzen könnten als einfachen Lebenswillen.

Aber wie schon bei Corona sind es erschreckend viele Intellektuelle, die wieder die gleiche schändliche Rolle spielen wie schon in den 2 großen Kriegen zuvor. Das ist wirklich das schlimmste Versagen.

Avatar von Wolfgang Geuer

Liebe Petra Erler,

vielen Dank für die nachdenkliche Reflexion der Leserbriefe aus unserer heutigen Sicht. Das beunruhigende unserer Situation scheint mir, dass angesichts zweier Weltkriege, die von deutschem Boden ausgingen, nicht ein dauerhaft stabiler Erfahrungsschatz entstand, der auf Verständigung, Dialog, Vertrauen und Diplomatie baut, um das Sterben in der Ukraine zu beenden.

Offenbar suchen deutsche Politiker, der journalistische Mainstream und die "Vordenker" in Thinktanks, Universitäten und meinungsformenden Eliten den "Sieg auf dem Schlachtfeld", wie der frühere Außenbeauftragte der EU, Borell, bereits vor mehr als einem Jahr forderte. Das Leid der Menschen, die in den Krieg verwickelt sind, interessiert kaum. Statt dessen wird bereits vom Nahkampf schwadroniert, der eventuell auch notwendig sein könnte, um das Schlimmste zu verhindern.

Tröstlich bei allem erlebe ich auf der anderen Seite, dass die Zahl der Bürger, die allein auf Waffen und militärische Stärke setzen wollen, in den Umfragen in der Minderheit ist.

Ihnen liebe Petra Erler möchte ich für ihre Nachrichten danken, sie sind eine wohltuende Gegenstimme gegen den Schlachtenlärm, der an den redaktionellen Schreibtischen inzwischen vorherrscht.

Wolfgang Geuer

5 weitere Kommentare …

Keine Posts

Sind Sie bereit für mehr?